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„Mein neuer Weg“- Alkoholentzug in der St. Lukas Klinik: Wie Betroffene hier in kurzer Zeit ihren Weg aus der Sucht finden können

Der Weg in eine Abhängigkeit geschieht oft beinahe unbemerkt, wirkt ganz einfach: Am Anfang ist das kühle Weißbier nach einem langen Arbeitstag noch ein reines Genussmittel, mit der Zeit wird es zur Gewohnheit, irgendwann zum Suchtmittel. Der Weg aus der Alkoholsucht heraus, ist hingegen schwierig: Über Wochen, Monate, oft über Jahre ist nicht nur der Körper, sondern auch der Geist von der Volksdroge Nummer 1 abhängig geworden.

Um Betroffene bei ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen, wurde in der St. Lukas Klinik ein entsprechendes Therapiekonzept entwickelt: „Mein neuer Weg“ heißt dieses Programm, das seit mittlerweile 11 Jahren vielen Betroffenen eine neue, alkoholfreie Perspektive aufgezeigt und ihnen somit ein bereiteres Leben verschafft hat.

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Einsicht ist der erste Schritt in ein neues Leben

Konkret wurde das Konzept vom Geschäftsführer der Privatklinik St. Lukas, Otto Wunsch, zusammen mit der psychologischen Beraterin der Fachklinik, Inge Schwarzbauer, entwickelt. Beide sind von der Wirksamkeit ihres Konzepts und der entsprechenden Behandlung überzeugt, betonen aber auch, dass Betroffene eine bestimmte Voraussetzung erfüllen müssen, damit „Mein neuer Weg“ auch für sie funktioniert: Sie müssen selbst Einsicht zeigen. „Einsicht ist der erste und wichtigste Schritt aus der Sucht“, erklärt Inge Schwarzbauer. „Der Betroffene muss sich selbst eingestehen, dass er abhängig ist und sich selbst aus dieser Situation befreien wollen.“ Erst wenn das passiert ist, kann der Entzug erfolgsversprechend begonnen werden.

Wenn Betroffene noch zweifeln, ob sie ein Entzug brauchen oder wollen, gibt oft ein Telefonat mit den geschulten Mitarbeitern der St. Lukas Klinik Klarheit. Diese sind 24 Stunden täglich, per Telefon unter 08532 – 796 2004, per Mail unter info@alkoholentzug.net oder über das Kontaktformular auf der Website www.alkoholentzug.net zu erreichen.

Sie möchten mehr über die Symptome der Alkoholabhängigkeit wissen? Dann lesen Sie mehr auf der Seite „Symptome der Alkoholsucht – Diese Anzeichen sprechen für eine Alkoholabhängigkeit“.

Diskretion wird großgeschrieben

ppersönliches Coaching Alkoholentzug Fachklinik Sankt Lukas

Bereits ab der ersten Kontaktaufnahme, aber auch während und nach der Therapie, können sich Süchtige auf die volle Diskretion der Klinik verlassen. Sie können beispielsweise mit den Mitarbeitern einen „Zweitnamen“ vereinbaren, unter dem sie klinikintern geführt werden. Nach der ersten Kontaktaufnahme, vor Beginn der Therapie, erhalten sie einen medizinischen Fragebogen, den sie ausgefüllt zurücksenden sollten.

Wenn die Fachklinik per Mail oder Telefon Kontakt mit den Betroffenen aufnimmt, dann immer unter neutralem Namen, nach Vereinbarung auch nur zu bestimmten Uhrzeiten. Die Aufnahme von Suchtkranken in der St. Lukas Klinik kann zu jedem Zeitpunkt und innerhalb weniger Tage erfolgen, je nachdem ob gerade einer der 12 Therapieplätze frei ist. Während ihres Aufenthalts genießen sie ebenfalls absolute Anonymität durch ihren Zweitnamen. Da sich die Klinik im Kurgebiet Bad Griesbach befindet, lässt sich der Aufenthalt zudem gut als Kur oder Urlaub verschleiern.

Zwei Therapiemodelle: „Trocken“ in 21 oder 28 Tagen

Bei einem Alkoholentzug wird grundsätzlich zwischen zwei Abhängigkeiten unterschieden: Der körperlichen und der psychischen. Der körperliche Entzug wird „Entgiftung“ genannt, beim psychischen spricht man von der „Entwöhnung“. Beides kann zur gleichen Zeit oder getrennt angegangen werden, was Vor- und Nachteile mit sich bringt und letztlich jeder selbst entscheiden muss.

In der St. Lukas Klinik werden zwei Programme angeboten:

  • „Entgiftung und Entwöhnung in 28 Tagen“:
    • Beides geschieht gleichzeitig, im gleichen Umfeld, aus gleicher Hand. Die körperliche und geistige Alkoholentwöhnung kann aufeinander optimal abgestimmt werden, nach 28 Tagen ist beides abgeschlossen. Hier gehts zum 28-Tage Programm
  • „Entwöhnung in 21 Tagen“:
    • Nachdem Patienten bereits vollständig entgiftet in der St. Lukas Klinik ankommen, können sie sich voll und ganz auf ihr therapeutisches und medizinisches Alkoholentwöhnungsprogramm fokussieren. Hier gehts zum 21-Tage Programm

Der Therapieverlauf

„Mein neuer Weg“ ist in drei (beziehungsweise vier) Therapiephasen aufgeteilt:

  1. Woche: Entgiftung – Die körperliche Abhängigkeit des Süchtigen wird medikamentös Schritt für Schritt reduziert (Bei der „bloßen“ Entwöhnung entfällt dieser Teil).
  2. Woche: Vergangenheit – Der Süchtige stellt sich in der Therapie die Frage, wie es zur Sucht gekommen ist.
  3. Woche: Gegenwart – Die Frage was der Erkrankte aus seiner jetzigen Situation machen kann, steht im Mittelpunkt.
  4. Woche: Zukunft – Wie es nach dem Alkoholentzug weitergehen soll, ist das letzte Thema.

Der konkrete Therapieplan

Jeder erhält seinen eigenen Therapieplan, der an seinen Gesundheitszustand und seine Bedürfnisse angepasst ist. Geschäftsführer Otto Wunsch war es bei der Entwicklung des Konzepts ein großes Anliegen, dass die Therapiepläne gut gefüllt sind, eine intensive Betreuung gewährleistet ist. Deswegen erstrecken sich die Anwendungen unter der Woche von acht bis 17 Uhr, am Wochenende erhalten nur die Entgiftungs-Patienten Sauerstofftherapie. Die Klinik bietet ein vielfältiges Zusatzangebot, das sie auch am Wochenende nutzen können.

Auch im Therapieplan wird zwischen den beiden Abhängigkeitsformen unterschieden: Die Entgiftung erfolgt normalerweise innerhalb von sieben bis zehn Tagen. Zum einen werden Medikamente verabreicht, die die körperliche Abhängigkeit langsam verringert, zum anderen erhält er täglich Sauerstofftherapie und zwei Mal wöchentlich Akkupunktur. Die Sauerstofftherapie regt den Stoffwechsel an, die Zellen, die durch den hohen Alkoholkonsum oft beschädigt oder gar zerstört wurden, regenerieren beziehungsweise bilden sich neu. Durch die Akkupunktur wird das körperliche Verlangen nach dem Suchtstoff ebenfalls gelindert. Außerdem werden die Patienten zwei Mal pro Woche ärztlich untersucht.

Die Entwöhnung erfolgt während des ganzen Aufenthalts und baut auf drei Säulen auf: Psychotherapie, Sport und Ernährung.

Psychotherapie

Für die psychologische Behandlung ist Inge Schwarzbauer zuständig. Sie ist seit 25 Jahren als psychologische Beraterin tätig und arbeitet seit 11 Jahren mit Alkoholkranken. Die Patienten erhalten während ihres gesamten Aufenthalts in der St. Lukas Klinik zwei Mal pro Woche eine Einzel-Therapiesitzung mit Inge Schwarzbauer. Gemeinsam suchen sie zunächst den Auslöser der Alkoholsucht und erarbeiten im nächsten Schritt der Behandlung die geeigneten Lösungsstrategien. Inge Schwarzbauer versuch in den Sitzungen, „Werkzeuge“ an die Hand zu geben, mit denen die Betroffenen ihren Alltag wieder ohne Alkohol bewältigen können. Während ihres Aufenthalts in der Fachklinik führen die Patienten außerdem ein Arbeitsbuch, in dem sie die Gedanken in den Therapiesitzungen noch einmal reflektieren, festhalten und weiterentwickeln.

Zwei Mal pro Woche wird ein Entspannungstraining mit Inge Schwarzbauer absolviert. Durch autogenes Training kommen sie einerseits zur Ruhe von den Anstrengungen des Entzugs, bekommen aber auch Entspannungstechniken an die Hand, die sie später im Alltag anwenden können. Ein Mal pro Woche besucht Inge Schwarzbauer mit der gesamten Therapiegruppe den Hochseilgarten nahe der Fachklinik. Dort können diese aktiv umsetzen, was sie in der Therapie gelernt haben. Wer unter Höhenangst leidet, kann diese mit Hilfe von Inge Schwarzbauer im Rahmen dieser Verhaltenstherapie auch überwinden, oder am Boden bleiben, wenn er sich nicht dazu bereit fühlt.

Sport

Ziel dieses Therapieteils ist es, dass die Patienten ihren Körper neu kennenlernen, ihren Stoffwechsel anregen und im besten Fall ein neues Hobby entdecken. Auf dem Programm stehen je nach gesundheitlichem Zustand und Interesse: Golfen, Nordic Walking, Wassergymnastik, Bogenschießen, Gesundheitstraining oder Life-Kinetik.

Ernährung

In diesem Block lernen die Betroffenen richtiges Einkaufen, nehmen an einer Ernährungsberatung teil und absolvieren ein sogenanntes Genusstraining. Während letzterem lernen sie, bewusster die unterschiedlichen Geschmacksnoten wahrzunehmen, achten dabei wieder mehr auf die Reaktion ihrer Sinne: Was hören, sehen und schmecken sie, wenn sie etwas essen? In der Ernährungsberatung lernen sie, welche Nährstoffe sie brauchen, um ein gesundes und langes Leben zu führen und im Rahmen des Einkaufstraining besuchen sie einen Supermarkt: Dort zeigen ihnen die Ernährungsberater in welchen Lebensmitteln sich Alkohol „versteckt“.

Das Leben danach

Nach 21 beziehungsweise 28 Tagen ist der Entzug beendet und die ehemaligen Patienten verlassen die St. Lukas Klinik, die Mitarbeiter und Therapeuten stehen ihnen aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Inge Schwarzbauer rät den ehemals Suchtkranken stets, sich zuhause einen Therapeuten zu suchen, steht aber weiterhin für einzelne Therapiestunden zur Verfügung.

Außerdem bietet die Fachklinik St. Lukas ein 12-tägiges Präventionsprogramm, in dessen Rahmen die einst Betroffenen einige Monate nach ihrem Entzug noch einmal für 12 Tage in die Klinik kommen. Währenddessen erhalten diese eine Gesprächstherapie, in der sie ihre Abstinenz vom Alkohol festigen, offene Themen, die im Alltag entstanden sind, aufarbeiten sowie Familienmitgliedern die Möglichkeit geben, sich mit der Co-Abhängigkeit, die durch den Alkohol entstanden ist, auseinanderzusetzen können. Das Konzept „Mein neuer Weg“ hat schon vielen Alkoholabhängigen zu einem neuen, befreitem Leben verholfen. Wenn auch Sie unter einem diesem Problem leiden, wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an uns. Wir bieten Ihnen Hilfe und finden gemeinsam Ihren neuen Weg!

Weitere Informationen finden Sie unter www.alkohlentzug.net. Informationen zum Thema Symptome der Alkoholabhängigkeit finden Sie auf der Seite „Symptome der Alkoholsucht – Diese Anzeichen sprechen für eine Alkoholabhängigkeit“.

Diskretion & Kontakt

Wir schützen Ihre Privatsphäre. Absolute Diskretion und Verschwiegenheit ist für uns die Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Sie können sicher sein, dass niemand von Ihrem Aufenthalt erfährt. So können Sie sich voll ganz auf den Therapieerfolg konzentrieren.


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